Selbstheilungskräfte stärken mit Qigong – Kurs in der Domäne

Wer seine Selbstheilungskräfte stärken möchte, kann dies im Herbst in Scharnebeck tun. Im September beginnt dort ein neuer Qigong-Yangsheng-Kurs der Volkshochschule. Er findet im Saal der Domäne jeweils am Montagvormittag statt. Die Leitung hat Gundula Schröter. Die Krankenkassen erkennen den Kurs als Präventionsmaßnahme an.

Die Domäne in Scharnebeck ist ein sehr beliebter Kursort. (Foto: hgs)
Die Domäne in Scharnebeck ist ein sehr beliebter Kursort. Parkplätze vor dem Gebäude.    (Foto: hgs)

Qigong stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sanfte Bewegungs- und Ruhe-Übungen im Stehen und Sitzen regulieren dabei den Energiefluss im Körper und regen die Selbstheilungskräfte an. Stress wird durch die tiefe Entspannung reduziert.

Jede(r) kann bei regelmäßigem Training die gesamte Muskulatur und alle Gelenke stärken, den Körper entspannen und den Geist beruhigen.

Spezielle Atemübungen und Klopfmassage unterstützen auf dem persönlichen Weg zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit. Sie erlernen eine Übungsfolge mit nachgewiesener Wirksamkeit, die Sie im Alltag leicht umsetzen können.

Der neue Vormittagskurs mit der VHS-Nummer 162-31200 beginnt am 12. September. Er findet zehnmal jeweils am Montag von 10.00 bis 11.30 Uhr im Saal der Domäne Scharnebeck, Mühlenstraße 3, statt. Bitte melden Sie sich direkt bei der VHS Lüneburg ( Telefon 04131-15660 oder im Web unter vhs.lueneburg.de ) an. Der Kurs kostet 84 Euro und ermäßigt 75,60 Euro.

Details finden Sie im Internet unter vhs.lueneburg.de.

Schreibnacht mit Qigong an der Leuphana

Ein­mal im Se­mes­ter findet an der Leuphana Universität in Lüneburg die „Lan­ge Nacht des Schrei­bens“ statt. In der Bibliothek können Studierende in Ruhe an Texten arbeiten, sich beraten lassen oder mit anderen austauschen. Das Programm der Veranstaltung dreht sich natürlich vor allem um wissenschaftliches Schreiben. Die Schreibnacht lockt aber auch mit einem Buffet – und zur Entspannung mit Qi­gong.  Die 9. Schreibnacht beginnt um 18.00 Uhr am 14. Juli.

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Im Foyer der Bibliothek wird Gundula Schröter, Qigong-Trainerin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng in Bonn und Diplom-Oecotrophologin, um 21 Uhr und 22 Uhr statt Cola oder Kaffee Qigong zur Entspannung anbieten. Die kurzen Übungssequenzen erfrischen Geist und Körper. Sie sind ein Angebot des Kulturbüros des Studentenwerks.

Organisiert wird die Schreibnacht von Bibliothek, Schreibwerkstatt & Writing Center for Academic English mit Unterstützung von Lehrenden und Mitarbeitern des College.

Was gibt es eigentlich zu lachen im Buddhismus?

Eine der Quellen des Qigong ist neben dem Daoismus und dem Konfuzianismus der Buddhismus. Letzterer gilt als vergleichsweise pessimistisch – die erste seiner „Vier edlen Wahrheiten“ sieht das Leben als Leiden. Dies sei nicht gerade eine frohgemute Sichtweise auf das Dasein, meint der Sinologe Karl-Heinz Pohl in der Einladung zu seinem Vortrag „Was gibt es eigentlich zu lachen im Buddhismus?“.

Auf seinem Weg nach China machte der Buddhismus demnach eine auffällige Entwicklung durch: Denn nun anders als in seiner früheren Geschichte in Indien trifft man im chinesischen Kontext – zumindest gelegentlich – auf das Phänomen des Lachens.

Das Kunstwerk "Drei Lachende am Tigerbach" stammt von Soga Shohaku (1730-1781). (Bild: Public domain)
Das Werk „Drei Lachende am Tigerbach“ zeigt Huiyuan, Tao Qian und Lu Xiujing. Es stammt von Soga Shohaku, 1730-1781.    (Public domain)

Dies wird Pohl im Juli in Uelzen anhand einiger ausgewählter Kunstobjekte illustrieren, und zwar folgender:

1. Die Geschichte der „Drei Lachenden am Tigerbach“, wobei es sich bei einem von ihnen um Huiyuan handelt, den Gründer der Weißen Lotos Gesellschaft im frühen chinesischen Buddhismus.

2. Das Lachen des angeblichen Chan-Anhängers Hanshan („Kalter Berg“) aus der Tang-Zeit.

3. Die Popularität des lachenden Buddhas in der chinesischen Ikonographie.

4. In einem abschließenden Teil geht es um moderne Literatur: ein Buch mit dem Titel „Das Lachende Sutra“ von Mark Salzman (dem bekannten Autor von „Eisen und Seide“). In der Behandlung des Lachens in seinem sehr humorvollen, nach der Vorgabe des berühmten Klassikers „Die Reise nach Westen“ modellierten Buches scheint das wahre Lachen der Befreiung im Buddhismus auf.

Pohl ist Professor für Sinologie an der Uni Trier. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen der kulturelle Dialog zwischen China und dem Westen sowie chinesische Literatur und Geistesgeschichte.

Der Vortrag „Was gibt es eigentlich zu lachen im Buddhismus?“ findet am Samstag, dem 2. Juli 2016, um 18:30 Uhr statt. Ort: Psychiatrische Klinik Uelzen, An den zehn Eichen 50, 29525 Uelzen. Eintritt fünf Euro.

Weitere Informationen gibt es bei der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng:  Telefon 0228-696004, info@qigong-yangsheng.de und qigong-yangsheng.de .

Qigong auf dem Campus startet im April

Das Studentenwerk Ostniedersachsen lädt zu einer Übungsgruppe für Qigong Yangsheng an der Uni in Lüneburg ein. Studierende an der Leuphana können kostenlos mitmachen. Der Einstieg in den Workshop ist jederzeit möglich.

Qigong kann man in Peking üben. Und in Lüneburg auch. (Foto: Edwin Lee/CC BY-ND 2.0)
Qigong kann man in Peking üben. Und in Lüneburg auch. (Foto: Edwin Lee/CC BY-ND 2.0)

Demnächst geht es wieder los. Der erste Termin der nächsten Übungsreihe findet am 13. April 2016 auf dem Leuphana-Campus im Raum C14.001 statt.  Geübt wird jeweils von 14.15 Uhr bis 15.15 Uhr.  Alle Termine sind sowohl für Anfänger/-innen als auch Fortgeschrittene geeignet. In den einzelnen Veranstaltungen werden jeweils die Übungen aus den vorangegangenen Workshops wiederholt und zugleich neue Übungen gelernt, so dass eine Qigong-Übungsreihe Schritt für Schritt aufgebaut wird und es für Interessierte jederzeit möglich ist einzusteigen.

Qigong kann in normaler Kleidung geübt werden.

Bitte per Mail anmelden beim Kulturbüro: kultur.lg@stw-on.de

http://www.stw-on.de/lueneburg/kultur

Zweiter Qigong-Kongress
in Hamburg

Im April findet der 2. Qigong-Kongress in Hamburg statt. Gisela Hildenbrand setzt den ersten Impuls: „Zähneklappern, Morgenröte trinken und die Dummheit abstreifen – ein historischer Streifzug durch Techniken des Qigong“ heißt ihr Einführungsreferat.

Die „Philosophie- und Praxistage“ an der Elbe locken mit einem reichhaltigen Angebot an Vorträgen und Workshops. Namhafte Referenten und Experten versprechen neue Blickwinkel und Themen. „Die theoretische Bandbreite umfasst die Lehren des Daoismus, Yijing, Buddhismus, der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sowie der westlichen Gesundheitslehren“, heißt es in der Einladung.

Gemälde von Shang Xi: Vier Unsterbliche begrüßen die Langlebigkeit. Frühe Ming-Dynastie (1368–1644). National Palace Museum, Tapei
Gemälde von Shang Xi: Vier Unsterbliche begrüßen die Langlebigkeit. Frühe Ming-Dynastie (1368–1644). National Palace Museum Tapei(PD)

Appetit auf einen Besuch machen Titel wie „Einführung in Hui Chun Gong“,  „Philosophie des Daoismus und die westliche Mystik“, „Qigong und Mind-Body-Medizin“, „Qigong und das Geheimnis des Flow“, „Medi- tation als Tor zum Dao“ oder „Frauen-Qigong“ und „Wissen- schaftliche Studien im Qigong“.

Der Kongress am 23. und 24. April 2016 findet im sportspaß Sportcenter Berliner Tor nahe dem Hamburger Hauptbahnhof statt. Zu den Kooperationspartnern des Kongresses gehören Qigong- und Taijiquan-Verbände, darunter die Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng. Veranstalter des Kongresses ist die Fitness-, Freizeit- & Gesundheitssport gGmbH. Die Veranstaltung richtet sich an Qigong- und Taijiquan-Praktizierende Kursleiter und Ausbilder. Vor Ort wird es wieder eine Informationsmesse mit Fachausstellern, Verbänden und Verlagen geben.

www.vtf-hamburg.de/de/events/2016/qigong-kongress-2016.html