Qigong auf dem Campus startet im April

Das Studentenwerk Ostniedersachsen lädt zu einer Übungsgruppe für Qigong Yangsheng an der Uni in Lüneburg ein. Studierende an der Leuphana können kostenlos mitmachen. Der Einstieg in den Workshop ist jederzeit möglich.

Qigong kann man in Peking üben. Und in Lüneburg auch. (Foto: Edwin Lee/CC BY-ND 2.0)
Qigong kann man in Peking üben. Und in Lüneburg auch. (Foto: Edwin Lee/CC BY-ND 2.0)

Demnächst geht es wieder los. Der erste Termin der nächsten Übungsreihe findet am 13. April 2016 auf dem Leuphana-Campus im Raum C14.001 statt.  Geübt wird jeweils von 14.15 Uhr bis 15.15 Uhr.  Alle Termine sind sowohl für Anfänger/-innen als auch Fortgeschrittene geeignet. In den einzelnen Veranstaltungen werden jeweils die Übungen aus den vorangegangenen Workshops wiederholt und zugleich neue Übungen gelernt, so dass eine Qigong-Übungsreihe Schritt für Schritt aufgebaut wird und es für Interessierte jederzeit möglich ist einzusteigen.

Qigong kann in normaler Kleidung geübt werden.

Bitte per Mail anmelden beim Kulturbüro: kultur.lg@stw-on.de

http://www.stw-on.de/lueneburg/kultur

Zweiter Qigong-Kongress
in Hamburg

Im April findet der 2. Qigong-Kongress in Hamburg statt. Gisela Hildenbrand setzt den ersten Impuls: „Zähneklappern, Morgenröte trinken und die Dummheit abstreifen – ein historischer Streifzug durch Techniken des Qigong“ heißt ihr Einführungsreferat.

Die „Philosophie- und Praxistage“ an der Elbe locken mit einem reichhaltigen Angebot an Vorträgen und Workshops. Namhafte Referenten und Experten versprechen neue Blickwinkel und Themen. „Die theoretische Bandbreite umfasst die Lehren des Daoismus, Yijing, Buddhismus, der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sowie der westlichen Gesundheitslehren“, heißt es in der Einladung.

Gemälde von Shang Xi: Vier Unsterbliche begrüßen die Langlebigkeit. Frühe Ming-Dynastie (1368–1644). National Palace Museum, Tapei
Gemälde von Shang Xi: Vier Unsterbliche begrüßen die Langlebigkeit. Frühe Ming-Dynastie (1368–1644). National Palace Museum Tapei(PD)

Appetit auf einen Besuch machen Titel wie „Einführung in Hui Chun Gong“,  „Philosophie des Daoismus und die westliche Mystik“, „Qigong und Mind-Body-Medizin“, „Qigong und das Geheimnis des Flow“, „Medi- tation als Tor zum Dao“ oder „Frauen-Qigong“ und „Wissen- schaftliche Studien im Qigong“.

Der Kongress am 23. und 24. April 2016 findet im sportspaß Sportcenter Berliner Tor nahe dem Hamburger Hauptbahnhof statt. Zu den Kooperationspartnern des Kongresses gehören Qigong- und Taijiquan-Verbände, darunter die Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng. Veranstalter des Kongresses ist die Fitness-, Freizeit- & Gesundheitssport gGmbH. Die Veranstaltung richtet sich an Qigong- und Taijiquan-Praktizierende Kursleiter und Ausbilder. Vor Ort wird es wieder eine Informationsmesse mit Fachausstellern, Verbänden und Verlagen geben.

www.vtf-hamburg.de/de/events/2016/qigong-kongress-2016.html

Qigong in der Domäne

Im April beginnt ein neuer Qigong-Yangsheng-Kurs der Volkshochschule in Scharnebeck. Er findet im Saal der Domäne jeweils am Montagvormittag statt. Die Leitung hat Gundula Schröter. Die Krankenkassen erkennen ihn als Präventionsmaßnahme an.

Hier lässt es sich gut üben. (Bild: hgs)
Hier lässt es sich gut üben. (Bild: hgs)

Qigong stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sanfte Bewegungs- und Ruhe-Übungen im Stehen und Sitzen regulieren dabei den Energiefluss im Körper und regen die Selbstheilungskräfte an. Stress wird durch die tiefe Entspannung reduziert.

Jede(r) kann bei regelmäßigem Training die gesamte Muskulatur und alle Gelenke stärken, den Körper entspannen und den Geist beruhigen.

Spezielle Atemübungen und Selbstmassage unterstützen auf dem persönlichen Weg zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit. Sie erlernen eine Übungsfolge mit nachgewiesener Wirksamkeit, die Sie im Alltag leicht umsetzen können.

Der neue Vormittagskurs mit 20 Unterrichtsstunden beginnt am 4. April. Er findet jeweils am Montag von 10.00 bis 11.30 Uhr im Saal der Domäne Scharnebeck, Mühlenstraße 3, statt. Bitte melden Sie sich direkt bei der VHS Lüneburg (Telefon 04131-15660) an.

Details finden Sie im Internet unter vhs.lueneburg.de.

Willkommen
im Jahr des Feuer-Affen

Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg im Jahr des Feuer-Affen!

Menschen, die im Jahr des Affen geboren sind, gelten als neugierig, kreativ, schlau und lebhaft. Damit nicht genug: Sie sind – glaubt man dem chinesischen Horoskop – auch lustig, witzig und frech. Sie spielen gern, fühlen sich wohl in Gesellschaft und übernehmen die Initiative. Auch wenn sie anderen schon mal auf die Nerven gehen können und manche sie für aggressiv und durchtrieben halten, sind sie in China sehr beliebt. Viele Eltern hoffen auf die Geburt eines Kindes im Jahr des Affen, weil sie sich eine besonders lohnende Karriere für ihren Nachwuchs versprechen. Dagegen schreibt man Menschen, die im gerade ablaufenden Jahr der Ziege zur Welt kommen, eher Sanftmut und Bescheidenheit zu.

Lustiger Affe (Foto: Epic Fireworks, CC BY 2.0)
Lustiger Affe (Foto: Epic Fireworks, CC BY 2.0)

Auch im Reich der Mitte gibt es zwölf Tierkreiszeichen. Jedes Jahr ist dabei nach einem von zwölf Tieren mit unterschiedlichem Temperament benannt. Der Affe nimmt den neunten Platz im Zodiak des Mondkalenders ein. Der Kreis schließt sich alle zwölf Jahre, nicht wie im Westen alle zwölf Monate.  Das aktuelle Jahr des Affen läuft vom 8. Februar 2016 bis zum 27. Januar 2017, das vorangegangene Jahr des Affen lief vom 22. Januar 2004 bis zum 8. Februar 2005. Die Daten sehen für uns seltsam aus, weil das Mondjahr nicht mit unserem Kalenderjahr übereinstimmt.

Manfred Kubny lehrt traditionelle chinesische Prognosetechniken. Für das Jahr des Feuer-Affen heißt es in einer Voraussage des Experten (http://iatca.de/media/downloads/prognose2016.pdf), der Affe sei abhängig vom Lob seiner Gruppe, aber auch immer bereit, seinen Willen durchzuboxen. „Der viel gerühmte Schwung, den das Jahr des Affen in das Leben des Menschen bringen soll, kann sich sehr schnell zum freien Fall umwandeln.“ 2016 sei ein Jahr großer Entwicklungssprünge und utopischer Hoffnungen, dass jedoch sehr schnell in einer großen Enttäuschung enden könne. Ebenso sei es ein Jahr der Läuterung und Einsicht. In diesem Jahr müssen daher alle Angelegenheiten genau betrachtet werden und ebenso die Angebote, die man erhält. Statt Euphorie ist Skepsis die beste Einstellung. Niederlagen könnten sich schließlich als Siege erweisen und Siege sich in Niederlagen umwandeln, weil etwas übersehen worden ist.

Der Affe als trickreicher Romanheld

Der Affe ist in China schon seit Jahrhunderten eine herausragende literarische und mythische Figur. Sun Wukong, der Affenkönig, ist  der Inbegriff eines Rebellen, der keine Autorität anerkennt. Er ist die eigentliche Hauptfigur des Romans „Die Reise nach Westen“, dem die Reise des Mönchs Xuan Zang zu Grunde liegt, der im 7. Jahrhundert auf Geheiß des Kaisers heilige Schriften aus Indien nach China brachte.

Sun Wukong und der Mönch Xuan Zang (Bild: Tsukioka Yoshitoshi , Public Domain)
Sun Wukong und der Mönch Xuan Zang (Bild: Tsukioka Yoshitoshi , Public Domain)

Dank der Lehre bei daoistischen Meistern lernt Sun Wukong laut Wikipedia nicht nur das Kämpfen, sondern auch die Fähigkeit, sehr hoch zu springen und sich auf 72 verschiedene Weisen zu verwandeln. Der Affenkönig erlangt einen Stab, der seine Größe beliebig ändern kann, und eine Wolke, auf der er fliegt.
„Sogleich wird er König, findet einen gesegneten Erdwinkel für sein Volk und hält sein tägliches Bankett mit Behagen. Aber er will mehr – er will Unsterblichkeit und den Thron des Jadekaisers.“ Die gelernten Künste missbraucht er für allerlei Streiche, bis er durch eine List Buddhas gefangen und für 500 Jahre unter einem Berg gehalten wird. Zur Läuterung darf er schließlich den Mönch Xuan Zang auf seiner Reise nach Indien begleiten.

Mehr über den traditionellen chinesischen Kalender finden Sie beim Ostasieninstitut unter http://bit.ly/1T0HEMn, mehr zum aktuellen Jahreswechsel in China in der Frankfurter Rundschau unter http://bit.ly/1QIUUlo .

 

 

Pinselstrich wichtiger als Farbe

Die chinesische Landschaftsmalerei hat für Betrachter im Westen einen ganz besonderen Reiz: Sie strahlt Ästhetik aus, auch wenn sie uns fremd ist und rätselhaft erscheint ist. Warum das so ist, wird der bekannte Sinologe Karl-Heinz Pohl im Juli erklären. In Rahmen eines Vortrags in Schneverdingen führt er auch wichtige Werke auf Dias vor.

Guo Xi (1020-1090): Herbst im Flusstal. Tusche und Farben auf Seide
Bekanntes Bild von Guo Xi (1020-1090): Herbst im Flusstal. Tusche und Farben auf Seide

Der Vortrag wird nach Angaben der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng zunächst in die im Vergleich zur westlichen Malerei ganz anders gearteten Prinzipien der chinesischen Ästhetik einführen, wie zum Beispiel:
– die Verbindung zur chinesischen Kosmologie, zum Yin-Yang-Denken;
– ein Bild soll die Wirklichkeit nicht abbilden, sondern eine „Idee“ des Künstlers sowie dessen Vitalität (Qi) vermitteln;
– künstlerisches Schaffen geschieht in idealer Weise wie das unergründliche Wirken und Schaffen der Natur;
– wichtiger als Farbe ist der lineare und dynamische Pinselstrich wie in der chinesischen Kalligraphie;
– chinesische Malerei ist geprägt von Formeln und Konventionen.

Pohl wird mit Dias zudem einen historischen Überblick über die bedeutendsten Werke der chinesischen Landschaftsmalerei geben und dabei auch Ähnlichkeiten zur chinesischen Gartenkunst aufzeigen.

Pohl ist seit 1992 Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete: Interkultureller Dialog zwischen China und dem Westen, chinesische Literatur und Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China.

Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Kulturverein Schneverdingen statt am Freitag, 17. Juli 2015, 19:00 Uhr in der KulturStellmacherei, Oststr. 31, 29640 Schneverdingen. Der Eintritt kostet an der Abendksse 5 Euro.Weitere Informationen über den Vortrag finden sich unter <a href=“http://www.qigong-yangsheng.de“>www.qigong-yangsheng.de</a>